
01) Kartenblatt der Königlich-Preußischen Landesaufnahme von Cöpenick, Friedrichshagen und dem Kreis Niederbarnim, 1903
01a) Die Gebietskarte der Umgebung von Berlin aus dem Jahr 1912 zeigt den Dahlwitzer Forst mit seinen Waldwegen, die knapp zwanzig Jahre später teilweise in die Siedlungsplanung Waldesruhs mit einfließen.
02) Kartenblatt der Königl. Preußischen Landesaufnahme, Blatt VII Cöpenick von 1901, ausgegeben 1904 und berichtigt 1913.
03) Landkarte der Königl. Preußischen Landesaufnahme von Berlin und Umgebung, Kartenblatt VII Cöpenick aus dem Jahr 1901, berichtigt 1920, kleine Nachträge 1922. An ein Waldesruh im Dahlwitzer Forst der Familie von Treskow ist noch lange nicht zu denken.
04) Grundbucheintrag mit der Eigentümerübertragung betreffend des im April 1928 verstorbenen Carl Heinrich von Treskow an seine Witwe Eveline Hedwig von Treskow als nunmehrige Besitzerin von Gut Dahlwitz vom 15. Januar 1929.
05) Teilkarte von Groß-Berlin samt seinem Randgebiet aus dem Jahr 1930. Köpenick schrieb man damals mit dem Buchstabe C und der Dahlwitzer Forst kannte noch kein Waldesruh.
06) Notiz eines Käufers über den Kaufpreis der Parzelle Kantstraße Nr. 25 nebst Objektfoto.
07) Gebietskarte der Königl. Preußischen Landesaufnahme Blatt VII Köpenick von 1901, berichtigt 1927, einzelne Nachträge 1932. Die seit 1931 in seiner Entstehung befindliche Kolonie Waldesruh im Dahlwitzer Forst ist unerklärlicherweise im Nachtrag 1932 nicht eingezeichnet.
08) Die „Ravensteiner Mühle“, urkundliche Ersterwähnung 1434, besitzt seit ihres etwa 600jährigen Bestehens eine ausgesprochen wechselvolle Geschichte. Neben zahlreichen Besitzerwechseln in den ersten 400 Jahren erwarb im Jahr 1863 der Dahlwitzer Gutsbesitzer Heinrich von Treskow durch Kauf die damals bereits stillgelegte Mühle. Im Jahr 1890 verpachtete er das Mühlenarial. Etwa zu dieser Zeit entsteht gegenüber der Mühle die Gastwirtschaft "Ravenstein-Mühle". Von Treskow verkaufte Teile des Mühlenarials zum Zweck der Errichtung von Wohnhäusern.
09) Aus den "Waldesruher Nachrichten" des Jahres 1932 über neue Verkehrsverbindungen von Lichtenberg nach der neuerschlossenen Siedlung Waldesruh. Weder eine Straßenbahnlinie nach Waldesruh noch eine Eisenbahnverbindung Richtung Schöneiche wurden je geschaffen.
10) Ein Zeitungsartikel mit dem Angebot der Cöpenicker Bau- und Boden G.m.b.H. von Omnibus-Freifahrten für Interessenten und Käufer nach Waldesruh, 1932.
11) Zeitgenössische Reklame aus der Zeit um 1932, vermutlich eines Kreditinstitutes, für den Grund- und Bodenerwerb in der Eigenheimkolonie Waldesruh.
12) "Waldersruher Nachrichten" vom Juni 1932 - Nachrichtenblatt für Siedeln und Bauen
13) Anzeigenseite in der Berliner Morgenpost vom 17. Juli 1932 einer Autofreifahrt nach Waldesruh für Interessenten und Käufer.
14) Dokumente von der Kaufabwicklung der Parzelle 577 auf der Köpenicker Allee Nr. 41, zwischen Schopenhauer Straße und Rödernstraße vom 27. Juli 1932, die Baumentfernungsgenehmigung von maximal 8 Bäumen für diese Parzelle sowie der Lageplan nach Einmessung.
15) Titelblatt der "Waldesruher Nachrichten" vom September 1932 - Wie gelange ich nach Waldesruh?
16) Lageplan zum Baugesuch der verkauften Parzelle 236 in der Kantstraße, der heutigen Hausnummer 60. Zu sehen ist, dass Eigentümerin der noch nicht abverkauften Parzellen Frau von Treskow ist. Planerstellung: 26. September 1932, Erteilung der Baugenehmigung: 30. September 1932.
17) Eintrittskarte für Sonnabend, den 1. Juli 1933 anlässlich des 1. Gründungsjahres des "Siedlerverein Waldesruh" e. V. in das Waldrestaurant "Kiekemal". Die Geschäftsstelle des Vereins befand sich in der Kantstraße 45.
18) Lageplan von Waldesruh nach dem Entwurf des Vermessungsbüros Reuter aus Mahlsdorf vom 31. Juli 1933. Sämtliche Parzellen sind durchnummeriert. Einige Straßen sind noch namenlos. Verbleibende Waldstücke innerhalb der Siedlung sind noch nicht in vollem Umfang mit einbezogen und auch die Köpenicker Alle ist in diesem Entwurf noch ohne ihre ausladenden Grünstreifen.
19) Um das Jahr 1934 wirbt die Cöpenicker Bau- und Boden G.m.b.H. in der Beilage der "Waldesruher Nachrichten" um Bauwillige und Käufer für die neuzeitliche Landhaussiedlung des Ostens, namens Waldesruh.
20) Titelblatt der "Waldesruher Nachrichten" vom August 1934 - "Die Stadt im Walde" direkt bei Berlin.
21) Titelblatt der "Waldesruher Nachrichten" vom September 1934 - "Die Stadt im Walde" im Osten Berlins.
22) Die Planskizze Waldesruhs aus "Waldesruher Nachrichten - Blätter für Siedeln und Bauen" des Jahres 1935.
23) Die "Waldesruher Nachrichten" - Blätter für Siedeln und Bauen aus dem Jahr 1935, Anfangs mit einer Auflage zu 10.000 Exemplaren, später mit 50.000. Regelmäßig und kostenlos wurde dieses Werbeblatt durch die "Scholle und Heim" GmbH ausgegeben. Mit ihren Inhalten sollte den Interessenten und hier besonders den Berlinern die Kolonie am Ostrand der Stadt schmackhaft gemacht werden. Leider existiert nur diese, vor vielen Jahren entstandene unbefriedigende Aufnahme, welche einst in der heute nicht mehr existierenden "Waldschänke" aushing.
24) Bekanntmachung vom 26. März 1935 durch den Gemeindeschulze (Bürgermeister) von Dahlwitz-Hoppegarten Herrn Lehmann zur postalischen Zugehörigkeit von Waldesruh, Heidemühle und Ravenstein.
25) Zeitungsartikel vom 1. Juli 1935 über die Feier des "Siedlerverein Waldesruh" e.V. im Mahlsdorfer Restaurant "Heidekrug" anlässlich seines dritten Stiftungsfestes, der Vereinsgründung 1932.
26) Zeitungsartikel vom 9. Juli 1935 über die Problematik der um 1835 eingetragenen Rüdersdorfer "Kalksteingerechtigkeit" im Grundbuch des Waldesruher Gebietes und der damit verbundenen Verhinderung von Hypothekenaufnahmen für einen Parzellenkauf.
27) Zeitungsartikel vom 26. Juli 1935 über die Befestigung der Wege mit Split oder Steinmehl in der gesamten Siedlung Waldesruh.
28) Zeitungsartikel vom 16. Oktober 1935 über den Generalinspektor für das Straßenwesen Dr. Ing. Fritz Todt, dem Winterhilfswerk, dem Ergebnis der Eintopfsammlung und der Verurteilung des ehemaligen Jockey Leopold Borowski.
29) Zeitungsartikel vom 2. November 1935 über neue Straßennamen in der Siedlung Waldesruh.
30) Zeitungsartikel vom 4. Januar 1936 über den Besiedlungsfortschritt in Waldesruh.
31) Illustriertes Sonntagsblatt - Nachrichten für Biesdorf, Marzahn, Kaulsdorf und Mahlsdorf von Sonnabend/Sonntag, den 7./8. November 1936. Richtigstellung der von Treskow'schen Vermögensverwaltung zu einer vorausgegangenen Leserzuschrift.
31a) Köpenick - Geologische Karte von Preußen und benachbarten deutschen Ländern, 1937
32) Zeitungsartikel vom 14. September 1938 über den Fortschritt der Straßenbauarbeiten, der Verbreiterung der Köpenicker Allee mit Schaffung von Gehwegen und einer Straßenbeleuchtung.
32a) Köpenick mit Umland - Topografische Karte der Mark Brandenburg vom Reichsamt für Landesaufnahme, 1939
33) Zeitungsartikel vom 19. Juli 1939 über die Einrichtung einer Posthilfsstelle in Waldesruh und der ab dem 14. August 1939 postalischen Zuordnung zu Berlin-Mahlsdorf.
34) Im ersten Kriegswinter des Jahres 1939 steht der Doppelstock Omnibus vom Typ NAG D2 Maybach der Linie D der Berliner Verkehrs-Aktien-Gesellschaft (BVG) an der damaligen Endhaltestelle in der Fichtestraße. Die Fahrtroute U-Bhf. Friedrichsfelde zur Kolonie Waldesruh führte ab 1. August 1934 von:
34a) Köpenick mit Umland - Topografische Karte der Provinz Mark Brandenburg vom Reichsamt für Landesaufnahme, 1942
35) Anweisung zur Aufteilung des Rittergutes "Dahlwitz" durch die beschlossene Bodenreform der Kreiskommission vom 7.12.1945.
36) Eine Luftbildaufnahme Waldesruhs vom 22. Juni 1953. Deutlich zu erkennen sind Mahlsdorf, Köpenick mit dem S-Bahnhof, Friedrichshagen, Kaulsdorf mit dem Kaulsdorfer See (kurz Kauler), beide Sendemasten vom Sender Uhlenhorst, der Müggelsee oder die damalige Straßenführung der alten Reichsstraße 1, in der DDR Fernverkehrsstraße 1 (F1), der Berliner Straße durch Hoppegarten. Die eingezeichnete gelbe Linie stellt in etwa den Grenzverlauf zwischen Berlin und dem damaligen Bezirk Frankfurt/Oder dar. (Material aus dem Fundus von Lothar Weber)
37) Um 1957 repariert Herr Kliems aus der Karl-Marx-Straße auf der Köpenicker Alle seinen Goliath GD 750 unter interessierter Beobachtung dreier "Mäuse". (Aufnahme des in Waldesruh geborenen Lothar Weber)
38) Blick auf das Haus Nr. 30 in der Köpenicker Alle um 1958. Das Wohngebäude verfügt schon über eine Fernsehantenne, was darauf schließen lässt, dass die Besitzer bereits einen damals noch ausgesprochen seltenen Fernsehapparat besaßen. Links im Bild eine der 1939 gepflanzten Pyramidenpappeln, welche von Süden her einen Großteil der Köpenicker Allee bis zur Kleiststraße in regelmäßigen Abständen säumten. Spielende Kinder an der Bordsteinkante der Köpenicker Alle sind heutzutage wegen des überaus starken Fahrzeugverkehrs schlichtweg undenkbar. (Aufnahme des in Waldesruh geborenen Lothar Weber)
39) Im Jahr 1958 befindet sich die Endhaltestelle in der Waldesruher Fichtestraße noch immer. Ab 1959 wird die Endhaltestelle an die Wendeschleife neben der Lindenschänke Köpenicker Allee/Mahlsdorfer Straße verlegt. Dieser Do 56 der Linie A8 steht bereit für die Rückfahrt zum U-Bhf. Friedrichsfelde.
40) Die alte Brücke über dem Neuenhagener Mühlenfließ (Erpe) in Heidemühle auf einer zeitgenössischen Postkarte um 1958. Diese Überfahrt in Richtung Friedrichshagener Chaussee wurde in den Folgejahren durch eine modernere ersetzt. Heute galngt man von Heidemühle mit dem Fahrzeug nicht mehr zur Friedrichshagener Chaussee.
41) Eine Postkarte der Lindenschänke mit Biergarten auf der Köpenicker Allee, gleich neben der Buswendeschleife aus dem Jahr 1959. Das Wahrzeichen der Lindenschänke über Jahrzehnte hinweg waren die beiden Bären, welche beidseitig die Treppenstufen zum Hauseingang der Gastwirtschaft zierten. Die Lindenschänke schloss am 28. Januar 2017 für immer ihre Pforten und verschwand nach einem kolossalen Um- und Erweiterungsbau zugunsten eines südosteuropäischen Restaurants. Beide Bären, als letztes Überbleibsel der ehemaligen Lindenschänke, wurden über die Zeit gerettet und stehen heute auf zwei Sockeln am Restauranteingang.
42) Hier die Postkarte mit einer Aufnahme von der Lindenschänke und einem wartenden Doppelstockbus vom Typ Do 56 der Line A8 an der nunmehr neu bestimmten Endhaltestelle Mahlsdorfer Straße aus dem Jahr 1959.
43) Die Heinrich-Heine-Promenade in Richtung Akazienallee um 1960. Links im Bild die naturbelassene Erholungsinsel mit Wegen und Sitzmöglichkeiten, rechts im Bild das Eckgrundstück der "Waldschänke" mit dem als Umfriedung damals in Waldesruh weit verbreiteten Jägerzaun. (Aufnahme des in Waldesruh geborenen Lothar Weber)
44) Mutter und Sohn auf der Köpenicker Allee um 1960. Deutlich zu erkennen sind die damals noch vorhandenen Pyramidenpappeln wie auch die Holzmasten der elektrischen Oberleitungen für die Waldesruher Straßenbeleuchtung und der Stromversorgung für die Hausanschlüsse. Die Gehwege waren sämtlich eingefasst und mit Feinsplit und Steinmehl befestigt, auf denen sich hervorragend Fahrrad fahren ließ oder eben auch Roller. (Aufnahme des in Waldesruh geborenen Lothar Weber)
45) Als Motive Waldesruhs noch für Ansichtskarten taugten, wurde diese Mehrbildkarte aus dem Jahr 1963 in den Handel gebracht. Allerdings entstand die Aufnahme oben rechts mit Doppelstockbus und Lindenschänke bereits 1959.
46) Der Doppelstockbus vom Typ Do 56 der Linie A8 an der Wendeschleife der Waldesruher Endhaltestelle etwa um 1964. Das Reklameband am Fahrzeug "Modern rasiert wer trocken rasiert!" bewirbt den elektrischen "bebo sher" Trockenrasierer vom VEB Bergmann-Borsig Berlin. Damals gab es noch kein Selbstzahlsystem und so kassierte der Busschaffner (rechte Person) das Fahrgeld. Dieser Doppeldecker der Berliner Verkehrsbetriebe (BVB) befuhr die Linie A8 Waldesruh - U-Bahnhof Friedrichsfelde bis etwa 1971. Danach verkehrte die Linie 8 bis zum Bahnhof Lichtenberg.
47) Auf dieser Postkarte von 1972 ist die Lindenschänke mit ihrem Biergarten abgebildet. Im Hintergrund erkennt man das Wartehäuschen an der Endhaltestelle der Buslinie 8 der Ostberliner Verkehrsbetriebe (BVB).
48) Im Jahr 1975 beginnen die Vorbereitungen für einen Experimentalbau im Gleit-Kipp Verfahren nach einer patentierten Erfindung des Berliner Architekten Wilfried Stallknecht (1928 - 2019). Für das Aufsehen erregende Vorhaben wählte man das Eckgrundstück am Heidemühler Weg/Köpenicker Alle in Waldesruh aus. Am 15./16. Juli 1976 gelingt das einmalige Experiment des 6,40 x 5,97 m großen Einfamilienhauses mit gegossenem Spitzdach. Die Gemeinde Dahlwitz-Hoppegarten erwarb den Rohbau später zum Materialkostenpreis. Bis 2008 wurde dieses Haus unter anderem wohl als Ferienhaus genutzt um im Herbst des selben Jahr abgerissen zu werden. Die Aufnahmen stammen aus "Entwerfen im System".
49) Nur den ganz alten Waldesruhern mag er eventuell noch im Gedächtnis sein. Der damals in der Kantstraße Nr. 15 lebende Lyriker und Literaturwissenschaftler Reinhard Weisbach. Er wurde am 8. Juli 1933 in Waldesruh geboren und verstarb dort infolge eines tragischen Unfalls im Alter von nur 45 Jahren am 13. November 1978. Zu seinen zahllosen Werken zählten beispielsweise "Köpenicker Flaschenpost" von 1965, "Wort für Wort" von 1971, "Menschenbild, Dichter und Gedicht" von 1972 oder "Wir und der Expressionismus" von 1973.
50) Am 1. Juli 1988 zeigt sich das Bild der Köpenicker Alle nahe des Grundstücks Haus Nr. 24 mit dem damals typischen Wartehäuschen der BVB (Berliner Verkehrsbetriebe) Buslinie 8 in Richtung Bahnhof Lichtenberg, der Endhaltestelle des 8er Busses in Berlin. Auch hier wurden nach 1990 zugunsten des massiven Häuserbaus nahezu alle Kiefern gefällt. (Aufnahme des in Waldesruh geborenen Lothar Weber)
51) Blick in die Scharnweberstraße im Bereich des Grundstücks Haus Nr. 35 am 18. März 1990. Heute steht an gleichem Standort so gut wie keine Kiefer mehr. (Aufnahme des in Waldesruh geborenen Lothar Weber)
52) Am 18. März 1990 zeigt sich das Bild des Kindergartens in der Scharnweberstraße 73 in Richtung Norden aus dieser Sicht. Wenige Jahre zuvor wurde durch die Deutsche Post die Briefkastenzustellung eingestellt. An unterschiedlichsten Punkten Waldesruhs installierte man Postfächer mit einer dreistelligen Ordnungsnummer wie hier die 658. Dieser Nummer folgten zwei Zahlen der die jeweiligen Postempfänger dauerhaft zugeordnet waren. Beispielsweise nicht mehr nur Kindergarten Scharnweberstraße 73 sondern zusätzlich PF 658-05. Die Bewohner mussten also ihre Post selber von dort abholen. (Aufnahme des in Waldesruh geborenen Lothar Weber)
53) In der Bushaltestelle auf der Köpenicker Alle am 18. März 1990 "Nie wieder Sozialismus". Ob einige Menschen das heute auch noch so sehen, denn es war im Vergleich zur Gegenwart gewiss nicht alles schlecht. Im Hintergrund das Haus Nummer 30. (Aufnahme des in Waldesruh geborenen Lothar Weber)
54) Ebenfalls am 18. März 1990 sieht es so aus auf der Köpenicker Allee. Die Pappeln sind schon vor Jahren der Fällung zum Opfer gefallen und der Fahrzeugverkehr hält sich noch in Grenzen. (Aufnahme des in Waldesruh geborenen Lothar Weber)
55) Blick über die unbefestigte Straße der Kastanienallee in Richtung Heidemühle des Sommers 1995. Dieser Verkehrsweg verband in früher Zeit Heidemühle mit Köpenick sowie bis in die 1980er Jahre hinein eine Möglichkeit mit dem Fahrzeug über Ravenstein nach Friedrichshagen zu gelangen. Beides ist nicht mehr möglich, da überbaut. Heute heißt die teils immer noch unbefestigte Wegstrecke "An der Trainierbahn". (Aufnahme des in Waldesruh geborenen Lothar Weber)
56) Der Reklamefilm von der "Lindenschänke" aus dem Jahr 2010. Im Januar 2017 wurde die viele Jahrzehnte lang betriebene Gastwirtschaft für immer geschlossen.
57) Die Impressionsaufnahme eines Teils der riesigen Krone der abgestorbenen Robinie an der Einmündung Heidemühler Weg/An der Trainierbahn vom 21. April 2011. Einige Zeit später hat man den toten Baum aus Sicherheitsgründen entfernt. Geblieben war der Baumstumpf, der über die Jahre schließlich fast vollständig verrottet ist. Dieser Baum stand viele Jahrzehnte in Höhe und Umfang als mächtigster zwischen Heidemühle und Waldesruher Sportplatz.
58) Die "Brandenburger Feuersozietät" war schon damals eine der ältesten Versicherungen. Sie versicherte unter anderem Gebäude aller Art weit über die Grenzen Berlins hinaus. Den gut sichtbaren Hinweis dafür gab ein an der Hausfassade angeschraubtes Emailleschild, welches an der Merzahl der Häuser in Waldesruh zu sehen war. Heute sind diese Schilder fast ausnahmslos verschwunden.